post-title Weltkonferenz der Freiwilligenorganisationen in Augsburg – Ein Erfahrungsbericht von Hennes Lucas

Weltkonferenz der Freiwilligenorganisationen in Augsburg – Ein Erfahrungsbericht von Hennes Lucas

Weltkonferenz der Freiwilligenorganisationen in Augsburg – Ein Erfahrungsbericht von Hennes Lucas

Hennes - zweiter von der linken Seite. Das Foto zeigt 6 Personen - in einer Gruppe Teilnehmender aus aller Welt.

Ich war aufgeregt als ich in den Zug stieg und mich auf den Weg zur Weltkonferenz der Freiwilligenorganisationen in Augsburg machte.

Ich hatte gelesen, dass dort über 700 Menschen aus über 70 Ländern zusammenkommen und sich 3 Tage mit dem Thema Freiwilligenarbeit in den verschiedenen Bereichen beschäftigen. Als ich ankam war ich überwältigt von der positiven Stimmung. Wo ich hinkam wurde ich sofort angesprochen. Wo kommst Du her? Was machst Du dort? Das waren immer die ersten Fragen und schon war ein Gespräch im Gange.

Die Vorträge und Diskussionsrunden haben viel Wissen vorausgesetzt, man musste sich im Thema auskennen. Und obwohl die Situation in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich ist, wurde sehr schnell deutlich, dass in den Zielen eine große Einigkeit bestand. Alle beseelte der Gedanke, mit ihrer Arbeit dazu beizutragen, die Lebensbedingungen für alle ein bisschen besser zu machen.

Da Freiwillige in vielen verschiedenen Feldern aktiv sind, war das inhaltliche Vielfalt sehr groß

Und natürlich „Inklusion“. Dieses Thema wurde auf der Konferenz ausführlich behandelt. Ich habe an einem Workshop teilgenommen, bei dem dieses Thema ausführlich behandelt wurde. Der Workshop hatte den Titel „Engagement für Alle“. Engagement ist Teilhabe. Durch die Auswahl der Referenten wurde gleich deutlich, dass hier der Begriff „Inklusion“ sehr weit gefasst wird.

So waren neben Experten für den Bereich „Engagement für Menschen mit Behinderung“ auch Referenten geladen, die sich mit dem Thema „Migration“ beschäftigen.

Da die Beiträge sehr kurz waren, gab es genügend Zeit für die Diskussion. Dabei drehte es sich weniger um Beispiele aus der Praxis, sondern mehr um die Frage der Haltung zu dem Thema „Inklusion“.

Durch den ausgewählten Teilnehmerkreis gab es keine „Streit-Gespräche“. Die Teilnehmenden waren sich vielmehr darin einig, dass es noch ein langer Weg ist, bis das Ziel einer lebendigen inklusiven Gesellschaft erreicht ist.

Engagement kann hierzu einen großen Beitrag leisten. Denn es geht davon aus, dass jeder Mensch über Wissen verfügt, die anderen Menschen von Nutzen sind.

Es war ein gutes Gefühl, in diesem Workshop mit Menschen aus der ganzen Welt zusammenzusitzen, die alle für das Thema „Inklusion“ brennen. Die in ihrem Land mit dazu beitragen, das eine inklusive Gesellschaft weltweit Wirklichkeit wird.

Als ich nach 3 Tagen intensiver Gespräche wieder den Zug nach Hause bestieg, fühlte ich mich gestärkt. Ich kann die Probleme, die auf mich warten angehen, mit dem sicheren Gefühl, dass ich nicht alleine bin. Überall auf der Welt sind Menschen, die sich mit Spaß und unermüdlich für die Verbesserung des Zusammenlebens der Menschen einsetzen.

Euer Hennes Lucas

 

 

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