post-title Olé Andalusien – mit Auto und Rollstuhl unterwegs. Ein Reisebericht von Jürgen Grün

Olé Andalusien – mit Auto und Rollstuhl unterwegs. Ein Reisebericht von Jürgen Grün

Olé Andalusien – mit Auto und Rollstuhl unterwegs. Ein Reisebericht von Jürgen Grün

Jürgen im Rollstuhl sitzend im Mittelpunkt des Fotos in einer Einkaufsstraße in Andalusien

“Ola, Freunde der Inklusion.”

Dieses Mal haben meine Frau und ich eine 1000 Kilometer lange Autofahrt durch Andalusien unternommen.

Am 25.4.2018 war Sevilla der Ausgangspunkt unserer Reise. Wir haben uns zwei Tage diese interessante Stadt angeschaut.

Sevilla ist die Hauptstadt der südspanischen Region Andalusien und berühmt als “Wiege des Flamencos”.

Zu den bedeutendsten Wahrzeichen zählen der kunstvolle Alcázar-Palast und die gotische Kathedrale von Sevilla, das Grabmal von Christoph Kolumbus und die Giralda, ein zum Glockenturm umfunktioniertes Minarett.

Der Alcázar stellt einen der repräsentativsten Monumentkomplexe der Stadt, des Landes und der Kultur des Mittelmeerraumes dar. In seinen Gemäuern und Gärten werden die geschichtliche Entwicklung der Stadt während des letzten Jahrtausends aufbewahrt.
Hier verschmelzen Einflüsse, die in der arabischen Epoche begannen und bis zum 19.Jahrhundert reichen.

Die Ernennung zum Weltkulturerbe durch die UNESCO im Jahre 1987 ist eine Anerkennung an das Weiterleben von Kulturen und Zivilisationen (Puh, was für Sätze).

Am 28. April ging die Fahrt weiter nach Granada.
Granada ist eine Stadt in den Ausläufern der Sierra Nevada. Bekannt ist Granada hauptsächlich für seine prächtige mittelalterliche Architektur aus der Zeit unter den Mauren, darunter vor allem die Alhambra.
Die weitläufige, auf einem Hügel gelegene Festungsanlage umfasst Königspaläste, beschauliche Innenhöfe und spiegelnde Wasserbecken.

Lustig und erlebenswert war die Stadtrundfahrt in einem Elektrobus (spannend vor allen Dingen, wenn du in einem Rollstuhl im letzten Wagen sitzt).

Am nächsten Tag besuchten wir Malaga (Olé Tourismus) mit dem Geburtshaus von Pablo Picasso.
Da erlebten wir einen Aha-Effekt. Denn wir waren schon 2013 in Malaga (Seereise von Barcelona nach Brasilien).

Dann wurde die Fahrt richtig andalusisch.

Ronda ist eine Stadt auf einem Berggipfel in der Provinz Málaga (da erlebten wir einen Regentag). Sie besitzt eine atemberaubende Lage oberhalb einer tiefen Schlucht. Diese Schlucht (El Tajo) teilt die Neustadt, die ungefähr aus dem 15. Jahrhundert stammt, von der Altstadt aus der Zeit der maurischen Herrschaft.

Die Puente Nuevo, eine Steinbrücke über der Schlucht, bietet einen grandiosen Aussichtspunkt. Die in der Neustadt gelegene Plaza de Toros, eine legendäre Stierkampfarena (nicht besucht) aus dem 18. Jahrhundert, gehört zu den hervorstechendsten Wahrzeichen der Stadt. “… da gibt einer ganz schön an…” 😉

Bekannt wurde Ronda auch durch die Zitate von Rainer Maria Rilke, Zeichnungen von dem Schotten David Robert und den Zitaten von Ernest Hemingway.

Am 1. Mai erlebten wir Gibraltar.

Dominiert wird das Gebiet vom Felsen von Gibraltar, einem 426 m hohen Kalkstein-Monolithen. Der Außenposten wurde ursprünglich im Mittelalter von den Mauren besiedelt und stand später unter spanischer Herrschaft.
1713 wurde das Gebiet an Großbritannien abgetreten (“long live the Queen”).

Am nächsten Tag steuerten wir Conil an.
Ein schönes andalusisches Städtchen. Dort verlebten wir in einer behindertengerechten Unterkunft schöne Tage.

Conil de la Frontera ist eine von Fischfang (Lachs und Octopus) lebende Stadt (bevölkert von Touristen). Sie gehört zur Provinz Cádiz und liegt zwischen Cádiz und Gibraltar am Atlantik an der Costa de la Luz, der „Küste des Lichts“.

“Mein lieber Torro ich prahle ganz schön mit Reisewissen …”

Nach der langen Reise gelangten wir nach El Colorado, wo wir die letzte Woche in einer schönen Finka verbrachten.
Dort besuchte uns unsere Freundin Gudrun (Achtung: aus Offebach) für den Rest unseres Urlaubs.

Von dort unternahmen wir Ausflüge nach Chiclana (von Einheimischen besetzter Ort) und Cadiz.

Cádiz, eine alte spanische Hafenstadt, liegt auf einer Landzunge im Südwesten des Landes und ist fast allseitig vom Meer umschlossen. Ihre Glanztage erlebte die Stadt als Sitz der spanischen Marine und bedeutendes Zentrum für Forschungsexpeditionen und Handel im 16. Jh.

“Mein lieber Mann, da haut einer auf den Putz.”

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Daniel
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Jürgen, du bist ja andauernd am Urlaub machen… so ein Leben..

Wieder mal ein toller Eindruck und angeben tust du ja überhaupt nicht. 😉 Danke für deinen Bericht!

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