post-title Checker-Team unterwegs bei der Evonik am Standort Wolfgang

Checker-Team unterwegs bei der Evonik am Standort Wolfgang

Checker-Team unterwegs bei der Evonik am Standort Wolfgang

Beim wellcom-Gebäude nun auch mit Andreas. Die Checker stehen zusammen mit Tamara Eils von der SBV vor dem noch im Bau befindlichen Gesundheitszentrum.

Herbstlich frisch war es am Morgen des 25.09 in Hanau-Wolfgang, als sich vier unserer Engagierten des „Checker-Teams“ – Marianne, Elke, Lilo und Andreas – am Industriepark Wolfgang (IPW) trafen. Dieses Mal stand ein Besuch bei der Evonik Industries AG an.

Die Evonik entwickelt sich ständig weiter. Ziel des Besuchs war eine frühzeitige Prüfung des neuen Gesundheitszentrums „wellcom“, welches sich am Standort gerade im Bau befindet. Das Gebäude soll ab November 2018 sowohl die Mitbestimmung, als auch ein Fitness- sowie Physiotherapiezentrum beherbergen. Auf Einladung der Schwerbehindertenvertretung und der Standortleitung haben wir im Rahmen des vielfältigen Aktionsprogramms „well@work“ das Konzept des neuen Gebäudes, aber auch die grundsätzliche Barrierefreiheit des Standorts überprüft.

Die Ankunft im Industriepark zeigt, dass die Akteure der Schwerbehindertenvertretung aktiv die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen berücksichtigen. Der Kreisel verfügt über Leitsteine für sehbehinderte Menschen sowie über gut durchdachte Bordsteinabsenkungen für Rollstuhlfahrer*innen. Einzig der Weg zum Hauptgebäude mit der Besucheranmeldung könnte durch Aufmerksamkeitspunkte einfacher gestaltet werden. Auch ist die städtische Ampelanlage auf dem Weg vom Bus zum Industriepark nicht barrierefrei.

Das freundliche Empfangspersonal öffnet Marianne nach einem Drücken auf die Klingel die entsprechende Eingangstür für Rollstuhlfahrer*innen. Die Drehtüren für alle anderen verfügen über kontrastreiche Beschriftungen in der Mitte. Wir werden darauf hingewiesen, dass wir zum Betreten des IPWs einen kleinen Umweg fahren müssen, da die Drehkreuze als Zugangskontrolle keinen Platz für Rollstühle lassen. Hier könnte man natürlich noch optimieren.

Auf dem Gelände bewegt man sich als Neuling immer in Gesellschaft der einladenden Person. Somit kann man sich nicht verlaufen und hat auch entsprechende Hilfe dabei.

Am Bauplatz angekommen erläutern uns der Bauleiter sowie die Schwerbehindertenvertretung das Konzept des „wellcom“ Gebäudes (dieses steht übrigens für eine Mischung aus wellness und communication). Wir sind begeistert wie viele Punkte zur Ermöglichung einer Teilhabe aller frühzeitig eingeplant wurden:

  • Über eine großteils geöffnete Tür kommen alle Besucher barrierefrei ins Gebäude und zur Anmeldung. Falls das mal nicht klappt, gibt es ein Telefon am Eingang.
  • Der Fahrstuhl hat ein Bedientableau auf halber Höhe für Rollstuhlfahrer*innen und verfügt über visuelle Anzeigen sowie akustische Durchsagen
  • Im Fall eines Alarms erfolgt die Benachrichtigung akustisch und visuell
  • In den Konferenzräumen sind T-Spulen für Träger eines Cochlea Implantats verbaut
  • Die Behinderten-WCs verfügen über Notfall-Melder

Wir können nur kleine Anreize für weitere, mögliche Verbesserungen der Barrierefreiheit geben:

  • In den WCs auf kontrastreiche Stützen und Waschtisch-Abgrenzungen achten
  • Anmeldetresen eventuell erniedrigen, um eine Begegnung auf Augenhöhe mit Rollstuhlfahrer*innen zu ermöglichen

 

Nach Fertigstellung des Gebäudes und Einzug aller Mieter werden wir uns das Ganze im Februar nochmal anschauen. Wir bedanken uns bei Evonik für die Gastfreundschaft und das frühzeitige Einbeziehen unserer Expertise. Die Teilnehmer*innen von Evonik haben einiges an Gedanken und Möglichkeiten mitgenommen, wie man mit wenig Aufwand für eine bessere Barrierefreiheit sorgen kann.

Nun noch ein paar visuelle Eindrücke

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