„Eine besondere Herausforderung“ – Brüder Grimm Festspiele auch für Gehörlose

Es ist die 11. Aufführung des Stückes in dieser Saison und dennoch ist es eine Premiere für die Brüder Grimm Festspiele: Am Sonntag, 16. Juli, werden erstmals zwei Gebärdendolmetscherinnen das bekannte Märchen vom „Teufel mit den drei goldenen Haaren“ für Gehörlose übersetzen. „„Eine besondere Herausforderung“ – Brüder Grimm Festspiele auch für Gehörlose“ weiterlesen

24-Stunden-Lauf 2017 – Rückblick / Adrien Schüßler

454 Läufer nahmen am sechsten 24h-Lauf Hanau vom 24. auf den 25. Juni 2017 teil. Es wurden 18.620 Runden gelaufen und insgesamt wurden 16.270,60 € an Spenden gesammelt.

Eine gelungene Veranstaltung, mit einer hohen Spendensumme für den guten Zweck. „24-Stunden-Lauf 2017 – Rückblick / Adrien Schüßler“ weiterlesen

Sehbehindertentag 2017 – Thema „Audiodeskription“

Am 06.06. findet alljährlich der „Tag der Sehbehinderten“ statt. Jedes Mal steht er unter einem anderen Thema.

In diesem Jahr geht es darum, die Audiodeskription (abgekürzt = AD) bei Fernsehern und im Kino bekannter zu machen.

Audiodeskription
Icon Audiodeskription

Auch sehbehinderte Menschen schauen Fernsehen – und das möchten sie auch, wenn die Augen schwächer werden.

Leider werden sie bei der Entwicklung von Haushalts-und Unterhaltungselektronik, insbesondere im Hinblick auf die Bedienbarkeit, oft übersehen.

Auch für blinde und sehbehinderte Menschen bleibt der Fernseher ein wichtiges Informationsmedium, denn einige TV-Sender haben inzwischen umfassende Programme mit Audiodeskription (= akustische Bildbeschreibung in Dialogpausen). 

Das Problem: Viele Fernseher sind nicht barrierefrei zu bedienen. Deshalb benötigen sehbehinderte Nutzer Unterstützung bei der Einstellung der Geräte und eine gute Beratung beim Kauf.

„Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass ein Großteil der Verkäufer mit dieser besonderen Thematiknicht vertraut ist“, so Renate Reymann, Präsidentin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV). Damit sich das ändert, hat die Organisation ihren diesjährigen  Aktionstag dem Thema „Fernsehfachhändler für sehbehinderte und blinde Menschen“ gewidmet.

Seit 1998 veranstaltet der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband am 6. Juni den Sehbehindertentag in Kooperationen mit wechselnden Partnern.

2017 bietet der Verband dem Elektrofachhandel die Möglichkeit, von den Maßnahmen rund um den Tag zu profitieren. Wer die Chance nutzen wollte, seine Kundschaft zu erweitern und die  eigene Servicekompetenz auszubauen, konnte die Teilnahme am Aktionstag als optimalen Einstieg mit entsprechender Öffentlichkeitswirkung nutzen.

Dafür gingen die Ortsverbände des DBSV – hier in Hanau die Bezirksgruppe Hanau des Blinden- und Sehbehindertenbundes – auf Fachhändler in Hanau zu. Es sollte auf Beratungshilfen hingewiesen werden.

Hierzu gehört die Website www.hoerfilm.info  auf der Endverbraucher und  Fachhändler umfassende Infos zum Thema Audiodeskription (AD) finden: u. a. den Erklärfilm „Audiodeskription – ganz einfach!“, eine Auflistung besonders geeigneter TV-Geräte für blinde und sehbehinderte Menschen und eine Anleitung zur Einstellung der Audiodeskription am Fernseher.

Trotz großer Bemühungen hat sich in Hanau kein Fernseh-Händler bereit erklärt, zusammen mit der Bezirksgruppe Hanau des Blinden- und Sehbehindertenbundes einen Informationstag zum Thema Audiodeskription am 06.06. zu veranstalten.

Wer sich dennoch informieren möchte, schaut unter www.sehbehindertentag.de.

Selbstverständlich erhalten alle, die Fragen zu diesem Thema oder zu anderen Bereichen rund ums Auge haben, Rat und Hilfe bei der Beratungsstelle „Blickpunkt Auge“ im „Haus am Steinheimer Tor“ in Hanau. Ansprechpartnerin ist Silvia Schäfer, Leiterin der Bezirksgruppe Hanau des Blinden- und Sehbehindertenbundes. Rufen Sie an unter 06181/956663 oder schreiben Sie an info@tibsev.de. siehe auch www.tibsev.de

Fragebogen zur Barrierefreiheit

Der Fragebogen kann immer nur eine Art Leitfaden oder Hilfe für Euch sein.

Er ist nie vollständig.

Jeder sollte die Augen offen haben, für Besonderheiten, wie z.B. besondere Fremdsprachenkenntnisse oder ein vegetarisches oder veganes Speiseangebot kann unter sonstige Anmerkungen aufgeführt werden.

„Fragebogen zur Barrierefreiheit“ weiterlesen

Girl’s Day and Boy’s Day –
in leichter Sprache

Warum gibt es den Girl’s Day? – Mädchen-Zukunftstag am 27.04.2017

Mädchen wollen oft Kauf-Frau oder Friseurin werden.
Kauf-Frauen arbeiten in Geschäften und verkaufen Dinge.
Zum Beispiel Kleidung oder Lebensmittel.
Friseurinnen schneiden und färben Haare.

Aber es gibt noch viel mehr Berufe.
Berufe, die Mädchen vielleicht auch gut können.
Aber an die sie noch nicht gedacht haben.

Zum Beispiel Berufe, in denen oft Männer arbeiten.
Wie Informatikerin oder Tischlerin.
Informatikerinnen arbeiten daran, wie Computer funktionieren.
Tischlerinnen bauen Möbel wie Regale oder Tische.

Am Girls’Day können Mädchen diese Berufe kennen-lernen.

„Girl’s Day and Boy’s Day –
in leichter Sprache“
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Über unseren Stammtisch
von Kirsten Renner

Stammtisch, da denke ich im ersten Moment an verrauchte Kneipen, politisierende Menschen mit Biergläsern, alles irgendwie leicht nostalgisch und angestaubt. Welche Gedanken gehen Ihnen da durch den Kopf? Alte Herren, die freitags beim Bier Skat spielen? Menschen in einer Kneipe, an einem Tisch, hier steht eine Schild „Hier hocke die, die immer da hocke“?

Nein, es geht auch anders! „Über unseren Stammtisch
von Kirsten Renner“
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Fernweh ohne Altersgrenze von Elke Reinstorf

Rundreise von Salvador da Bahia – durch Brasilien, Peru und Bolivien

Vielleicht  liegt es im Blut, die Lust zu reisen. Schon meine Mutter war ihr Leben lang davon befallen. Darum ist es nichts Besonderes, wenn es mich in die Ferne treibt. Ich bin neugierig.

Elke Reinstorf
Elke Reinstorf

Es reicht mir nicht, im Fernsehen Naturwunder und fremde Kulturen  durch die Brille anderer zu sehen. Ich will selbst das Meer riechen und wenn es sein muss, selbst von Mücken gestochen werden. Kurzum, ich will das ganze Programm und das nicht aus zweiter Hand. „Fernweh ohne Altersgrenze von Elke Reinstorf“ weiterlesen

Müssen müssen und nicht können! – von Kirsten Renner

Viele Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind und Menschen mit einer Gehbehinderung kennen es. Irgendwann ist es immer so weit, egal ob auf einer Feier, einem Ausflug, beim Einkaufen und der Verrichtung alltäglicher Dinge.

Die Natur ruft. Und jetzt? „Müssen müssen und nicht können! – von Kirsten Renner“ weiterlesen

Hanau erleben und „lieben“ – von Jürgen Grün

Hallo Freunde der Inklusion.

Selbst ich bin überrascht, wenn ich tolle Sachen in und um Hanau erlebe. Letztens bin nach Hanau mit dem, Achtung: Bus von Großauheim nach Hanau gefahren. Also ich bin problemlos in den Bus gekommen und der Busfahrer war sehr hilfsbereit (dafür habe ich ihn abends in mein Nachtgebet eingeschlossen). „Hanau erleben und „lieben“ – von Jürgen Grün“ weiterlesen